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Die Absicherung von kritischen Infrastrukturen hat auch für den Gesetzgeber höchste Priorität. Das Sicherheitsniveau der IT-Infrastruktur in den betroffenen Unternehmen soll mit der anwachsenden Bedrohungslage Schritt halten, um Cyberangriffe möglichst verhindern zu können. Mindens aber sollen die Folgen erfolgreicher Attacken beschränkt bleiben, so dass der Schutz der Bevölkerung nicht gefährdet wird. Und wenn das nicht gelingt?

Arbeitsgruppe Kritische Infrastrukturen

Welche Strategien und Ressourcen haben die zuständigen Behörden eigentlich in der Hinterhand, wenn es tatsächlich zu einer Cyber-Großschadenslage kommen sollte? Und wie können Freiwillige mit Expertenwissen eingebunden werden, um im Ernstfall Hilfe zu leisten? Was im klassischen Katastrophenfall durch Hilfsorganisationen, ehrenamtliche Helfer, THW, etc. geleistet wird, ist in seiner Entsprechung ebenso notwendig für Cyber-Großschadensereignisse, nur gibt es bisher keine Struktur, um die Ressourcen entsprechend zu organisieren.

Das Konzept hinter dem Cyber-Hilfswerk, einer Initiative der AG KRITIS, hat die „Steigerung der Bewältigungskapazitäten in Cyber-Großschadenslagen“ zum Ziel. Das CHW legt damit eine wichtige Grundlage, um die elementaren Funktionen unseres gesellschaftlichen Lebens auch im Fall einer erfolgreichen Cyberattacke auf kritische Infrastrukturen vor massiven Folgen zu schützen. Wie das konkret im Bedarfsfall aussehen kann, besprechen wir mit Manuel Atug.

Über den Interviewpartner

Manuel Atug

Manuel (HonkHase) Atug ist Head of Business Development bei der HISolutions AG.

Er ist Diplom-Informatiker & Master of Science in Applied IT Security & Ingenieur. Seit über 23 Jahren ist er in der Informationssicherheit tätig und befasst sich mit den Themen KRITIS, Hackback, Ethik und Katastrophenschutz

Manuel Atug ist Vorstand des Cyber Security Cluster Bonn und Gründer und Sprecher der unabhängigen Arbeitsgruppe Kritische Infrastrukturen (AG KRITIS).

Daneben ist er seit etwa 23 Jahren in einigen Vereinen aktiv: 

Chaos Computer Club, Chaos Computer Club Cologne, c-base, Digitale Kultur, ISACA, GI, FifF, GFF, Freie Software Freunde, European Society for Digital Souvereignty, Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge, Geraffel Core Member 

 

Das Format

Industrial Security erfordert einen Austausch aus unterschiedlichen Perspektiven. Aus diesem Grund sprechen wir mit Experten und Anwendern über Lessons Learned und Best-Practices.

Dieses Format bietet Ihnen regelmäßige Live-Interviews, in denen Sie als Zuschauer die Möglichkeit haben, sich aktiv einzubringen und Fragen zu stellen!

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